Aufgewachsen bin ich in Wiedikon, ein Quartier in der Stadt Zürich. Der damaligen Liebe wegen zog ich mit rund 24 Jahren in den Kanton Aargau und wohne mittlerweile in der Aarauer Altstadt.
Lange Zeit bezeichnete ich mich als «nicht kreativ». Doch mein Herz weigerte sich, dies so hinzunehmen oder gar zu verstummen und drängte mich dazu, ihm wieder zu folgen. So entstand er, der Moment, an dem ich mein Leben nochmals neu zu organisieren begann.
Die Kraft und Magie von Bildern allgemein, faszinieren, beeindrucken und berühren mich seit meiner Kindheit. Doch erst im März 2021 schenkte ich mir zu meinem Geburtstag eine Fuji XT-30 Systemkamera. Seither hat mich die Magie des eigenen Fotografierens erfasst und nicht mehr losgelassen. Von Beginn an entschied ich mich, schwarzweiss zu fotografieren. Den genauen Grund weiss ich ehrlich gesagt nicht. Aber oft berühren mich diese Bilder stärker.
Oft streife umher, ohne zu wissen, was ich fotografieren werde. Dann geschieht es. Etwas lässt in mir eine Resonanz entstehen und der Tanz des Fotografierens beginnt. Ich begann mit der Streetfotografie. Heute verweben sich Natur, Kraftort, Stille, Fokussiertheit, Ästhetik und Fotografie in- und miteinander. Sonnenstand, Licht, Wind, Wolken, technische Möglichkeiten und Grenzen, üben mich in Geduld, Demut und dem Loslassen. Nicht immer verhält es sich so, wie ich es gerne hätte...
Ich lege grossen Wert auf Authentizität. In meinem Leben, wie auch in der Fotografie. Entsprechend wird nichts zugunsten eines Bildes zerstört oder stark verändert. Meine Bilder werden minimal bearbeitet. Denn bei mir geschieht der magische Moment draussen, nicht vor dem PC/Laptop etc., was nicht abwertend zu verstehen ist.
Doch was immer gilt, ich bin mit dem Herzen dabei…